The glorious church

In Matthäus 16:18 sagt Jesus: „Und ich sage dir auch, du bist Petrus, und auf diesem Felsen werde ich meine Gemeinde bauen,…“ und in Apostelgeschichte 20:28 lesen wir sogar: „Habt Acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, unter welcher euch der Heilige Geist als Aufseher gesetzt hat, die Gemeinde Gottes zu weiden, die er durch sein eigenes Blut erworben hat.“
Diese Gemeinde zu bauen ist also nicht nur der Wille Jesu, sondern sie ist einer der Gründer dafür, dass er ans Kreuz ging.
Als Christen müssen wir Gott unbedingt bitten, uns Offenbarung über diese Gemeinde gibt. Wie können wir ein gesundes Christenleben führen, wenn dieser ausdrückliche Wunsch Gottes keine Bedeutung für uns hat?

Heutzutage gibt es eine fast unendliche Auswahl an christlichen Kirchen, Gruppen und Denominationen. Manche Gläubige hat dies dazu bewogen zu glauben, dass dieser Zustand einfach Gottes Reichtum und Vielfalt ausdrückt. Jeder könne somit die Gemeinde auswählen, die ihm am Meisten zusagt. Andere dagegen haben den Eindruck, dass die Zerspaltenheit der Christen nicht nach Gottes Willen ist und sie versuchen durch Ökumene eine überkonfessionelle Einheit herzustellen.
In diesem Artikel wollen wir sehen, was uns die Bibel über die Gemeinde zeigt, die Gott heute baut.

Kurz vor seiner Kreuzigung betet Jesus: „…dass sie alle eins seien, so wie du, Vater, in mir und ich in dir, …“ (Johannes 17:21).
Als Jesus dieses Gebet sprach, hatte er nicht mehr viel Zeit auf dieser Erde, die Einheit seiner Jünger und derer, die durch ihr Wort an Jesus glauben würden, war dem Herrn also sehr wichtig.

Auch Paulus hat nie einen Brief an die XY-Gemeinde in Korinth oder Ephesus geschrieben.
Hätte es z.B. in Korinth zu Paulus Lebzeiten mehrere Gemeinden gegeben, so hätte er den Brief anders adressieren müssen.
Und es gibt noch viele weitere Verse in der Bibel, die zeigen, dass zu Beginn alle Gläubigen in einer Stadt eins waren und sich in Einheit versammelten (z.B. Apg.4:32).
Spaltung ist das Werk Satans, der Gottes Zeugnis auf der Erde zerstören will.

Neben der Einheit hat die Gemeinde, die der Herr heute baut, noch weitere Merkmale.
In Epheser 5:27 schreibt Paulus: „Damit er die Gemeinde sich selbst darstellte als eine, die herrlich sei, die nicht habe einen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen, sondern dass sie heilig sei und ohne Makel„.


Dieser Vers zeigt drei Merkmale der Gemeinde:
– Sie ist herrlich
– Sie hat keine Flecken oder Runzel
– Sie ist heilig und ohne Makel
Wo gibt es heute so eine Gemeinde?


Die Herrlichkeit und Heiligkeit der Gemeinde kommt nicht von den Menschen, sondern allein von Gott. Als Menschen haben wir immer Mangel an der Herrlichkeit Gottes (Röm.3:23).
Aber Gottes Leben in uns wirkt die Frucht des Geistes, welche ist: „Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit.“ (Gal.5:22)

Eine weitere wichtige Eigenschaft der Gemeinde, wie sie die Bibel zeigt, ist die Bruderliebe. Im Buch Offenbarung sehen wir die gesamte Kirchengeschichte anhand der Sendschreiben an sieben Gemeinden (Offb.2-3). Die Bibel zeigt uns, wie die herrlichen Gemeinden der ersten Jahre erst locker wurden in ihrer Liebe zum Herrn und sich dann langsam immer weiter von ihm wegbewegten. Die Lehre, es gebe einen Klerus und Laien kam in die Gemeinden hinein und schließlich vermischten sie sich sogar mit der Welt.


Mit der Reformation begann Gott dann langsam wieder sein Wiederherstellungswerk und schließlich kommt wieder Philadelphia hervor. Der Name Philadelphia bedeutet Bruderliebe und es ist diese Gemeinde, die Gott in der Offenbarung lobt.
Bruderliebe ist die Liebe Gottes in uns zu allen Kindern Gottes. Und auch dies ist ein wichtiger Punkt: In Philadelphia sind alle Brüder! Es gibt keine ordinierten Priester oder Pastoren. Alle sind Brüder und teilen ihre Erfahrung mit Christus aus. Hier gibt es nur einen Meister, Jesus Christus (Mt. 23:8).

Heute ruft Gott uns heraus aus der Welt und der Religion um seine Gemeinde weiter aufzubauen. Als Christen müssen wir Gott fragen, wo er Gemeinde baut. Es ist nicht der Ort, der uns am Besten gefällt, sondern der Ort, den Gott auserwählt. Schon im Alten Testament hatte Gott nur einen Anbetungsort, den Tempel in Jerusalem. Nirgends anders konnten die Juden ihm Opfer darbringen, ausschließlich im Tempel.


Als Christen müssen wir Gott bitten, dass er uns Licht über seinen Plan gibt und uns zu seiner Gemeinde führt!

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