Ein neues Jahr bringt neue Pläne, neue Hoffnungen und neue Herausforderungen. Doch mitten in all unseren Vorhaben erinnert uns der erste Petrusbrief daran, dass nicht alles, was glänzt, auch bleibt. Gott lädt uns ein, unseren Blick bewusst auf das Ewige zu richten – auf das, was auch dann noch trägt, wenn alles andere vergeht.
Was wirklich bleibt
„Gelobt sei Gott … der uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung … zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das im Himmel aufbewahrt wird für euch.“
(1. Petrus 1,3–4)
Petrus schreibt diese Worte an Christen, die unter Druck standen und Unsicherheit erlebten. Gerade ihnen zeigt er: Eure wahre Zukunft hängt nicht an äußeren Umständen. Ihr habt ein Erbe, das nicht zerstört werden kann. Diese Hoffnung ist kein Wunschdenken, sondern eine feste Realität, die in Gott verankert ist.
Vergänglich oder ewig?
„Alles Fleisch ist wie Gras … aber das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit.“
(1. Petrus 1,24–25)
Unser Alltag ist geprägt von Dingen, die kommen und gehen: Gesundheit, Besitz oder Anerkennung. Petrus stellt dem das Wort Gottes gegenüber – es bleibt. Wer sein Leben darauf gründet, baut nicht auf Sand, sondern auf festen Grund. Das neue Jahr ist eine Gelegenheit, neu zu prüfen, worauf wir unser Vertrauen setzen.
| Vergänglich | Unvergänglich | Bibelstelle |
|---|---|---|
| Irdisches Erbe, das verderben kann | Unvergängliches, unbeflecktes, unverwelkliches Erbe im Himmel | 1Petr 1,4 |
| Gold und Silber | Teures Blut Christi | 1Petr 1,18–19 |
| Menschliche Herrlichkeit wie Gras | Wort des Herrn, das in Ewigkeit bleibt | 1Petr 1,24–25 |
| Vergänglicher Same – menschliche Herkunft | Unvergänglicher Same – neues Leben aus Gott | 1Petr 1,23 |
Das neue Jahr wird viele Termine, Aufgaben und Entscheidungen mit sich bringen. Aber die wichtigste Entscheidung ist, jeden Tag neu den Blick auf das zu richten, was bleibt. Nimm dir Zeit für Gottes Wort und für Gebet, denn was aus Gott kommt, vergeht nicht.
Unser Fokus
Am Anfang dieses Jahres dürfen wir uns ehrlich fragen:
- Womit füttere ich täglich meine Gedanken?
- Worauf baue ich meine Sicherheit?
- Wofür investiere ich meine Zeit – für Dinge, die vergehen, oder für das, was bleibt?
Das neue Jahr ist eine Einladung, den inneren Kompass neu zu justieren:
Nicht das Dringende soll regieren, sondern das Ewige.
„Uns, die wir nicht auf das Sichtbare sehen, sondern auf das Unsichtbare; denn das Sichtbare ist zeitlich, das Unsichtbare aber ewig.“
(1. Korinther 4,18)
Unser natürlicher Blick richtet sich auf das, was wir anfassen, messen und kontrollieren können. Doch genau diese Dinge sind zeitlich begrenzt. Der Glaube lädt uns ein, über das Hier und Jetzt hinauszusehen – auf Gottes Zusagen, auf seine Gegenwart und auf das kommende Reich.
Bibelstellen zum Nachlesen
- 1. Petrus 1:3–4
- 1. Petrus 1:18–19
- 1. Petrus 1:23–25
- 1.Korinther 4:18
