Irdisch oder geistlich gesinnt?

Noch nie war es so einfach wie heute, sich mit allerlei Neuigkeiten und Informationen zu füllen.
Außerdem gibt es ständig neue Filme und Serien anzuschauen. Bei Romanen, Filmen und Serien ist es sowieso klar, dass sie meistens reine Erfindungen sind. Dennoch, viele Menschen nutzen einen großen Teil ihrer freien Lebenszeit, um sich damit zu beschäftigen und zu füllen.

Dieses Phänomen hat die die Bibel längst vorhergesagt, z.B. in 2.Timotheus 4:3-4:

Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer aufhäufen werden, wie ihnen die Ohren jucken, und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich den Fabeln zuwenden.

Diese “Nahrung” hat eine Auswirkung: Sie verhärtet die Herzen und verfinstern den Verstand der Menschen. Besonders für Gläubige ist dies eine Gefahr! In Römer 12:2a schreibt Paulus:

Und passt euch nicht diesem Zeitalter an, sondern werdet umgewandelt durch die Erneuerung des Denksinns,…

Die Speise der Welt führt dazu, dass wir uns wieder dem Zeitalter anpassen. D.h. wie die ungläubigen Menschen um uns herum denken, reden und handeln.

Als Gläubige haben wir aber eine wunderbare Alternative! Wir können auf den Geist säen:

Denn wer auf sein eigenes Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten, wer aber auf den Geist sät, wird von dem Geist ewiges Leben ernten.

Die anvertrauten Talente

Als Gläubige haben wir ein neues Leben bekommen und hoffentlich auch eine Sicht für Gottes ewigen Plan mit seiner Gemeinde. Die Frage ist nun: Wie gehen wir damit um? Säen wir auf den Geist oder leben wir weiter wie bisher und wie die Menschen um uns herum?

Der Epheserbrief ist hier sehr klar:

Dies sage ich nun und bezeuge in dem Herrn, dass ihr nicht mehr so wandeln dürft, wie die Nationen wandeln in der Nichtigkeit ihres Denksinns.

Epheser 4:17

Natürlich ist es möglich, einfach so zu leben wie die Ungläubigen. Gottes Wort ist aber sehr klar: Das dürfen wir nicht!

Z.B. in Matthäus 25:14-30 finden wir das Gleichnis von den anvertrauten Talenten. Drei Sklaven bekommen von ihrem Herrn verschiedene Beträge Geld anvertraut. Die ersten beiden Sklaven nutzen ihr empfangenes Kapital um damit Handel zu treiben und das Kapital zu vermehren. Der dritte Sklave dagegen vergräbt sein Kapital in der Erde. Als der Herr der Sklaven bei seiner Wiederkunft mit seinen Sklaven Abrechnung hält, haben die ersten beiden Sklaven ihr Kapital verdoppelt während der dritte nichts hinzugewonnen hat. Dies führt dazu, dass die beiden ersten eine Belohnung von ihrem Herrn bekommen, der Dritte dagegen eine Strafe. Dieser dritte Sklave wird von seinem Herrn “böse und faul” genannt.

Aus diesem Gleichnis wird klar, wie schlimm es ist, wenn wir als Gläubige leben wie die Ungläubigen und unseren Herrn Jesus nicht weiter gewinnen.

Unsere Gedanken bestimmen unseren Wandel

Was haben nun unsere Gedanken damit zu tun, dass wir im Alltag auf den Geist säen und mehr von Christus gewinnen? Es ist einfach. Wie der bekannt Spruch sagt: Du bist was du isst. So gilt auch: Du handelst wie du denkst. Und dein Denken wird von dem Beeinflusst, womit du dich füllst.

Heißt das nun, dass du sofort aufhören musst mit allem, was dir Spaß macht? Nein, solange es nicht um sündige Dinge geht, heißt es das nicht.
Es heißt aber, dass wir schon eine Ausrichtung in unserem Leben brauchen und mit unserem Herrn Jesus zusammenarbeiten um mehr Umwandlung zu erfahren.
Kaufe deine Zeit aus und investiere täglich in das was bleibt. Säe auf den Geist! Wie geht das konkret? Lies die Bibel, bete und sprich mit Jesus. Er wird dich durch seinen Geist in dir leiten und in die Wirklichkeit bringen. Du wirst merken, wie sich dein Geschmack dadurch Stück für Stück verändert und dir die Dinge der Welt immer weniger attraktiv erscheinen.

Author: Weizenkorn

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