Schwachheit! Für Dich ein Problem. Für Gott nicht.

24/7 erreichbar sein, Bestleistung erbringen und dabei keine Fehler oder Schwäche zeigen. Solchen Anforderungen ist manch einer in seinem Berufsalltag ausgesetzt.

Andere haben mit Krankheitsausfällen, Disziplinlosigkeit oder Depression zu kämpfen.

Doch Schwachheit wird in unserer Gesellschaft nicht akzeptiert, teilweise verlästert, ganz nach dem Motto: „Der Stärkere gewinnt“. Wer seine Schwächen offen bekennt, macht sich verletzlich und endet als Verlierer. Aber mal ehrlich, haben wir nicht alle mit unseren Schwächen zu kämpfen? 

Leider wird Schwachheit nicht wie andere Eigenschaften des Menschen als „natürlich“ angesehen. Vielmehr muss jede Schwäche, jedes Versagen versteckt werden, damit man seine Position hält und von den anderen anerkannt wird. Besonders im Berufsleben ist das zu spüren. Obwohl doch jeder Fehler macht, steht kaum einer offen dazu. Lieber spielen wir uns gegenseitig die Rolle des „Supermans“ vor. 

Unsere menschliche Schwachheit mag uns wie eine eiserne Kette anhängen und runterziehen.

Trotzdem versuchen wir immer wieder aus eigener Kraft vorwärts zu kommen; stückweise erfolgreich, aber der Rückschlag danach ist umso schlimmer. Es wird einem klar, dass das eigene Versagen nie völlig überwunden werden kann. 

Ist das unser Schicksal, ziehen wir unser ganzes Leben diese Kette mit uns mit?

Was sagt denn eigentlich der allmächtige Gott dazu, sieht er uns auch als Versager? 

Seine Antwort ist: „Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft wird in deiner Schwachheit vollendet!“ (2.Korinther 12:9)

Für Gott ist Schwachheit kein Problem. 

Er ist nämlich frei von ihr. In IHM allein ist Stärke, Kraft und Vollkommenheit. Und sein Wunsch ist es, dass wir Menschen IHN, als die Quelle unserer Stärke finden.

Bei Gott wird unsere Schwachheit nicht totgeschwiegen. Es gibt viele Stellen in der Bibel, die von schwachen, unfähigen Menschen sprechen. Doch das wird dabei nicht als Problem dargestellt, sondern vielmehr als Chance. 

Erst wenn wir unseren Mangel erkennen, haben wir einen Weg zu Gott zu finden. Das Bekenntnis bedürftig zu sein macht uns bereit, Gottes Hilfe und sein Angebot anzunehmen. Denn er will uns den Zugang zu seiner Macht und vollkommenen Stärke geben. 

Doch wie? Jesus ist der Weg! 

Aber war er nicht selbst voller Schwachheit, als er dort am Kreuz hing und starb?

Doch die gute Nachricht ist: Er ist aus dem Tod auferstanden!

Und nicht nur das, letztlich ist Jesus sogar in den Himmel aufgefahren, und hat sich dort zur Rechten Gottes niedergesetzt: „darum hat Gott ihn auch hoch erhöht und hat ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist.“ (Philipper 2:9)

Gibt es noch höhere Kräfte? 

Wenn du dich IHM öffnest und ihn in dein Leben aufnimmst, kann er dir die schwere Kette zerreißen und lässt dich Gottes Kraft erfahren.

Der Apostel Paulus konnte täglich die Wirksamkeit der Kraft Gottes in seinem Leben erfahren und somit sagen: „Alles vermag ich in dem, der mich stark macht!“ (Philipper 4:13) 

Es gibt einen Weg aus deiner Schwachheit heraus, nimm doch auch du dieses Angebot an!

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