Die Lauheit überwinden

Viele Christen haben keine richtige Entscheidung für den HERRN getroffen und sind lau. Sie lieben die Welt mehr als Jesus, dadurch fühlt sich das Christenleben mühsam an.

Woran liegt das? 

Das Problem heute: 

Durch Wohlstand und Ablenkung vernachlässigen Christen ihre Beziehung mit Gott. Fehlende Gemeinschaft mit Heiligen, führt dazu, dass die Stimme des Herrn ignoriert wird. Außerdem besteht der Mangel am Bibellesen, Ausreden wie: heute nicht, keine Zeit, irgendwelche Beschäftigungen oder einfach Faulheit (doch lieber etwas chillen) werden zum Alltag. 

So eine lange, aber dennoch unvollständige Liste voller falschr Beschäftigungen und Ablenkungen, 

Frage: Was bleibt nun vom Leben? 

Diese Frage ist berechtigt!

Die Antwort: Christus und seine Gemeinde!

Frage: Wollen wir glücklich Leben? Oder wollen wir die Sünde weiterhin lieben und sterben?  

Gottes Wille an uns: Gott hat uns sein Leben in Jesus Christus in voller Fülle gegeben. Er möchte, dass wir leben!

Praktische Anwendung

In Christus sind wir frei und haben das ewige Leben, doch nun möchte Christus mehr von sich selbst geben. Er möchte, dass wir sein Leben schmecken. Unser Herr will, dass wir über diese Welt und den Feind herrschen. Er möchte durch uns zum Ausdruck kommen. Wir können das alles durch Gottes Wort wissen. Doch ohne praktische Anwendung bringt es alles nichts. Wir können den Wunsch haben, einen Tempel zu bauen, doch wenn diese Vorstellung nur in Gedanken bleibt, bleibt es nur eine Vorstellung. Geistlich gesehen will Gott sein Haus in uns, und in seiner Gemeinde bauen. Er möchte eine Wohnung mitten unter uns haben. Durch seinen Geist kann der Herr dies in uns bewirken. Aber es fordert unsere Mitarbeit. Wir müssen lernen, uns von der Welt abzusondern, denn wir sind nicht von der Welt (Joh. 17,16). Das Volk Israel musste sich damals beschneiden als Zeichen der Absonderung, dass sie zu Gottes Volk gehören (1.Mose 17,11). Doch unser Herr will, dass wir unsere Herzen ehrlich beschneiden lassen, uns von Dingen die uns gefangen nehmen, trennen (Römer 2,29). Praktische Anwendung muss geübt werden, doch nicht durch eigene Kraft werden wir die Herrlichkeit Gottes erlangen, durch die Kraft des Heiligen Geistes der in uns wohnt. Gott selber leitet uns, wenn wir uns ihm ganz hingeben. Dafür sollten wir aber unser Seelenleben hassen und den Herrn Jesus mehr lieben als uns selbst (Mt 16,24-26). Dann kann der heilige Geist in uns wirken. Indem wir uns selbst verleugnen und Christus leben.

Hilfestellung zur täglichen Anwendung

Die Waffenrüstung Gottes am Morgen anziehen: Eph 6, 10-20

Wachsam sein und beten: Mt 26,41 

In die Versammlungen gehen: Für den Aufbau der Gemeinde ist unsere Präsenz wichtig (Hebr 10, 25). 

Evangelium verkünden: Mt 24,14; Röm 15,16. 

Gemeinschaft mit Heiligen. 

Der Herr will, dass wir an Ihm bleiben und Früchte bringen. Wir können die Früchte des Geistes aus Gal. 5,22-26 nur bringen, wenn wir in ihm bleiben (Joh.15,4).

Lasst uns voran gehen wie die ersten Christen. In Bruderliebe uns ermahnen, für den Aufbau und sein Werk. Sein Wort bewahren, seine Fülle, das Leben schmecken, die Früchte des Geistes zum Ausdruck bringen. Lasst uns mit der Erwartung leben, dass unser Herr jeden Augenblick kommt. Lasst uns mit Ausdauer voran gehen. Wir lösen uns von diesem bösen Zeitalter und legen alles ab, was uns hindert.

Kommentar verfassen